THE OPENING


THE EXHIBITION

Die Ausstellung soll den Konflikt zwischen Natur und Industrie anhand einer kontrastartigen Gegenüberstellung und einer  skulpturalen sowie textbasierenden Installation darstellen.

 

Der Mensch stellt Dinge her, unter denen die Natur leidet und übersieht dabei,

dass er sich dadurch selbst Schaden zufügt.

 

Denn der Mensch ist Teil der Natur und so lange er das nicht erkennt, wird er dieser nicht mehr lange dienen können. Der Mensch hat eine Aufgabe zu erfüllen, nämlich die Natur zu wahren, zu erhalten und eine gewisse Ordnung zu schaffen.

So ist der Mensch vermutlich geschaffen, um der Natur, ähnlich wie eine Biene, zu nutzen, jedoch mit dem Unterschied noch komplexer denken zu können. Doch aktuell werden wir unserem Auftrag nicht gerecht, vielmehr arbeiten wir gegen die Natur, zerstören den Planeten und arbeiten unbewusst an unserer eigenen Zerstörung, ähnlich wie eine selbstzündende Bombe. 

 

Die Natur agiert als übermächtige Kraft, die weitaus komplexer und vorausschauender ist als der Mensch, sodass sie ihm als Vorlage für industrielle Erfindungen dient.

 

Die Natur kennt uns vermutlich besser als wir uns selber und kennt daher auch unsere Bestimmung, trotzdem scheint es gleichzeitig so, als würde die Natur ihre Schöpfungen nicht bis zum Ende durchdacht haben und schlussendlich selber unter ihrer Existenz leiden - oder gab sie uns sieben Milliarden komplex denkenden Wesen den Zutritt in ihre Welt, um sie dabei zu unterstützten ein vermeintlich unaufhaltsames Ende der Erde zu verhindern? Und wenn ja, verschlechtern wir die Situation in der sich die Natur derzeit befindet durch unser egoistisches, rücksichtsloses Denken nicht noch viel mehr?

 

Sowohl Mensch als auch Natur sind von einander abhängig, doch sollte sich der Mensch darüber im Klaren sein, dass er streng genommen nur eine Marionette der übermächtigen Natur ist.


LIVESTREAM-VIDEO DER ERÖFFNUNGSREDE